Die Zukunft ist (doch) noch nicht vorbei

2. Januar 2013

Am 21.12.2012 warteten mein r2p2 und ich vergeblich auf den Untergang der Welt. Keine Meteoriteneinschläge, keine Landung von Außerirdischen, ja nicht einmal die kleinste Überschwemmung. Unser Trip nach Walhalla war gecancelt.

Nun hieß es: 2013 doch noch er- und überleben. Ich persönlich mag diese Jahreszahl nicht so sehr. Und das liegt nicht an der darin  enthaltenen 13. Glaube ich nicht dran. Humbugzeugs blödes. Das soll doch alles nur ablenken vom nächsten nicht stattfindenden Weltuntergang, welcher übrigens am 10. April 2014 sein soll.

Aber so eine Weltuntergangsabsage hat auch ihr Gutes. Da haben wir doch was, worauf wir uns freuen können und bis dahin können unsere schwarzen Seelen noch ein bisschen ihr Dasein fristen. Denn eines ist gewiss: der nächste Weltuntergang kommt bestimmt (nicht). ;)

Wir wünschen allen ein schönes schwarzes 2013! :)

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Filmnächte

9. August 2012

Unsere Kinobesuche fielen in der letzten Zeit leider sehr spärlich aus und das lag nicht etwa an einem uninteressanten Kinoprogramm. Die Vorschau auf kommende Filme, ließ unsere Herzen derart höher schlagen, dass wir uns schon voller Euphorie Popcorn knabbernd und kuschelnd im Kino sitzen und unseren Leinwandhelden beim kämpfen, Blut saugen und Welt retten zuschauen sahen. Unser Vorhaben startete auch ganz klassisch und actionreich mit „Underworld Awakening“, was uns – wie immer – durch seine Dunkelheit, seine Vampire und Selene in ihrem geilen Outfit ;) begeisterte. Nun war der Startschuss für unseren filmischen Marathon gegeben und wir wollten uns über „The Avangers“ zu „Iron Sky“ hangeln, um danach ein weiteres filmisches Leckerlie zu geniessen: „Dark Shadows“.

So Film so gut. Leider kamen wir bis heute nicht über „Underworld Awakening“ hinaus. Unsere Euphorie wurde leider durch nicht vorhandene Zeitfenster jäh gestoppt und unser Marathon kann nun höchstens noch ein 3.000 m Lauf werden.

Aber da uns das Jahr 2012 noch ein paar filmische Highlights beschweren wird, ist noch nichts verloren und wir haben das Ziel immer vor Augen. Der erste Angriff soll nun auf „Prometheus“ erfolgen und findet hoffentlich seine Krönung in „The Dark Knight Rises“. Dann könnt ihr Euch auf eine schöne und vor allem sehr subjektive ;) Kinokritik freuen.

Denn eines steht jetzt schon fest: egal wie scheiße ein Film ist, in schöner Gesellschaft ist jeder Film toll. ;)

Engelchen


Wie ich ihn fand

25. März 2012

Das folgende Gedicht wartet nun schon seit so langer Zeit darauf das Licht der Welt zu erblicken. Viel zu lange habe ich vergebens versucht die richtigen Worte dafür zu finden. So lange, dass ich inzwischen so viele Gefühle und Ereignisse damit verbinde, dass sie nicht mehr so einfach in Worte gefasst werden können.
Es gibt Dinge, die nur mit einem Menschen, einem besonderen, geteilt werden können, einem Engel. 

Kostbarkeiten muss man suchen
ganz tief grub ich und lang
bis ich in dunkler Tiefe
etwas Verborg’nes fand.

Ich hob es auf, ganz sacht und zart
wollt mit den Händen sanft es fassen
um nicht zerbrechen seine Art
und ihn in dunkler Tiefe lassen.

Niemand hatte ihn gefunden
diesen einzigartig Schatz
viel zu tief war er verborgen
an einem kalten, dunklen Platz.

Ich schloss ihn ein in meinem Herzen
erwärmte ihn mit Liebe nur
und im Schein der hellen Kerzen
erleuchtet seine Schönheit pur.

Meine Suche hat ein Ende
von Blessuren nicht verschont
doch mein Schatz gab mir Gewissheit
nur wer tief gräbt, wird auch belohnt.

Engelchen


Resident Evil Afterlife

19. September 2010

Als absoluter Resident Evil Fan ließ ich mir den 4. Teil natürlich nicht entgehen. Um so trauriger war ich über die Umsetzung.

Zwar gab es auch inhaltlich ein paar Punkte die ich mir anders vorgestellt hätte, aber dann wäre der Film nach 20 Minuten wahrscheinlich schon vorbei gewesen. Ohne also irgendwas zu verraten sei nur erwähnt: Warum haben die den Resident Evil Main-Theme rausgenommen? Das war bisher in jedem Film dabei und hat die Zwischensequenzen perfekt abgerundet. Dafür haben die jetzt ein neues Lied, welches Actionszenen super unterstützt hätte, aber nein…

Was ja aber mal gar nicht geht ist der Versuch das ganze in 3D auszustrahlen. Neben der dabei leidenden Quallität des Filmmaterials hat man, dank der Technik, von dunklen Actionszenen absolut gar nichts mehr.

Vielleicht wirkts beim 2. Mal ja besser. =)


Endspurt

4. September 2010

Jetzt befinde ich mich auf der Zielgeraden zu meiner Verteidigung und werde die nächsten zwei Wochen keinen Gedanken einem Blog-Post widmen.

Drückt mir die Daumen und bis in zwei Wochen.

Euer liebster r2p2


Universal Machine

29. August 2010

2006 galt es beim ICFP Programming Contest eine virtuelle Maschine zu implementieren. Von einem Kollegen angestachelt habe ich mich mal daran versucht und war, dank ein paar hilfreicher Tipps, auch erfolgreich. Grundsätzlich ist die VM recht simpel aufgebaut und daher auch leicht umzusetzen. Die Herausforderung besteht in der korrekten Deutung der Spezifikation. Außerdem ist es schwer einen Fehler zu finden, wenn man nicht genau weiß wann der mitgelieferte Byte-Code für die VM wann was tut.

Wer mal am Wochenende was zum Knobeln braucht: http://www.boundvariable.org/index.shtml


So viele Veränderungen

15. August 2010

Wie ich bereits in meinem ersten Blog-Post ankündigte, hatte ich Gentoo eine weitere Chance eingeräumt. Lange hat es (bzw. ich) aber nicht durchgehalten, die Compile-Zeiten sind einfach unerträglich. Wer sein System einmal einrichtet und dann in Ruhe lässt, hat damit sicher kein Problem, doch mir fällt jede Woche was neues ein.

Also hatte ich mal wieder Arch-Linux auf meinem Laptop installiert und fühlte mich sogleich heimisch. Im Wiki findet sich eine super Doku, die einem den Umstieg von Debian auf Arch stark erleichtert. Als ganz angenehm empfinde ich die rc.conf, die diverse Einstellungen, wie Netzwerk-Konfiguratoin, zu ladende Kernel-Module…, an einem Ort hält.

Aus lauter Jux hatte ich auf dem Laptop auch KDE installiert und mich dann über die funkelnde Oberfläche gefreut. Als jahrelanger KDE-Zumindest-Nicht-Gut-Finder muss ich aber gestehen, dass es sich recht gut benutzen lässt. Einen Blick Wert ist auf jeden fall die Zusammenarbeit der für Termine und Kontakte zustänigen Programme. Die teilen sich nämlich die Daten, ein wenig Mac-Like nur eben auf meinem eigenen Rechner. Programmiertechnisch bin ich derzeit ja noch hin und her gerissen vom richtig gut dokumentierten Qt und – naja – gtkmm.

Richtig interessant wurde es aber, als Arch nun auch das Ubuntu auf meinem PC ablöste. Geplant war das ja eigentlich nicht so zeitig, aber auf der damals extra für solche Fälle frei gelassenen 400GB-Partition war es recht schnell installiert. Dabei habe ich das System auch erstmals mit LVM aufgesetzt und alle wichtigen Verzeichnisse in ein separates Logical-Volume gesteckt. Jetzt mache ich mir Vorwürfe, dass ich sowas nicht schon viel eher getan habe. Man ist dermaßen flexibel, gerade weil man zu Beginn selten weiß, wie groß die einzelnen Verzeichnisse in 2 Jahren mal werden. (/opt wurde schon 3 Mal vergrößert, was leichter ist als Brötchen backen. [Bemerkt man das vor Freude strahlende Kind in mir?]) Auf dem PC läuft übrigens KDE. *duck*

Es gibt aber auch eine Schattenseite. Eigentlich keine Schatten- sondern eine stumme Seite: Nach der Installation haben nur KDE-Anwendungen Ton ausgegeben. Erst nach der Pulse-Audio-Installation spricht nun auch VLC zu mir. Allerdings vermisse ich noch den Ton von Spielen und Flash. Im Netz gibt es viele Hinweise, geholfen hat aber bisher noch nichts. Ah, durch einen dummen Zufall ist es mir gelungen Flash doch Sprechen zu lassen, allerdings haben sich dann alle KDE-Anwendungen die auch was sagen wollten aufgehängt.

Sachdienliche Hinweise bitte zu mir. =)

Sieht man mal vom Ton ab, bin ich äußerst zufrieden. Ein flexibles System, welches mich nicht einschränkt und stets das neuste dahin installiert, wo ich es vermute. Möge mich Arch mindestens so lange begleiten, wie Ubuntu zuvor.